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Welchen Nutzen bringen kieferorthopädische Behandlungen?

 

Kieferorthopädische Behandlungen haben sowohl funktionale als auch ästhetische Indikationen. Eine richtige Positionierung der Kiefer und eine gute Zahnstellung mit entsprechender Verzahnung sind eine notwendige Voraussetzung für eine optimale Funktion beim Kauen, Schlucken, Sprechen und für korrekten Mundschluss und Atmung. Schöne Zähne und eine gute Zahnstellung lassen uns unbeschwert lachen und erhöhen das Selbstwertgefühl.  Seitenanfang

Wann sollten bei Kindern die ersten Abklärungen getroffen werden?

 

Es ist angezeigt, bei Kindern eine erste kieferorthopädische Abklärung im Alter von 6 bis 8 Jahren durchführen zu lassen. Viele kieferorthopädische Probleme lassen sich bei Kindern einfacher und besser korrigieren bevor sich das Kieferwachstum sich verlangsamt hat. Ein früher Behandlungsbeginn kann auch bedeuten, dass aufwendigere Massnahmen vermieden werden können. Einzelne Behandlungen brauchen viel Zeit und vor allem genügend Wachstum des Kiefers. Bei einem zu spätem Behandlungsbeginn können die Probleme unter Umständen nicht mehr optimal oder allenfalls nur noch in Kombination mit kieferchirurgischen Massnahmen gelöst werden.  Seitenanfang

Können auch Erwachsene sich einer kieferorthopädischen Behandlung unterziehen?

 

Für eine kieferothopädische Behandlung ist es bei Erwachsenen nie zu spät. Es gibt auch Patienten im Rentenalter, die sich kieferorthopädischen Behandlungen unterziehen. Insbesondere bei Erwachsenen besteht die Möglichkeit der unsichtbaren oder kaum sichtbaren Behandlung, etwa durch Lingualtechnik oder Alligner. Kieferorthopädische Probleme, welche die Zahnstellung betreffen, können bei Erwachsenen ähnlich gut korrigiert werden wie bei Kindern. Komplizierende Faktoren, wie das Fehlen des Kieferwachstums, bedingen eventuell eine spezielle Behandlungsplanung. Beim Erwachsenen können das fehlende Kieferwachstum, allfälliger Zahnfleisch- und Knochenschwund beim Zahnhalteapparat (Paradontalerkrankungen), sowie abgenutzte, beschädigte und fehlende Zähne gewisse Anpassungen der Behandlungsart und des Behandlungsresultates bedingen.  Seitenanfang

Muss ich als Jugendlicher und Erwachsener immer «Spangen» tragen?

 

Heute bestehen verschiedene Möglichkeiten der unsichtbaren bzw. kaum sichtbaren Behandlung. Dazu gehören z.B. die Lingualtechnik, bei welcher die Brackets auf der Innenseite der Zähne geklebt werden, Alligner, durchsichtige Kunststoffschienen, oder durchsichtige bzw. zahnfarbene Brackets.  Seitenanfang

 

Wie lange dauern kieferorthopädische Behandlungen?

 

Die Behandlungsdauer variiert von Fall zu Fall. Einfachere Korrekturen der Zahnstellung können oft innerhalb von 6 bis 12 Monaten abgeschlossen werden. Komplexere kieferorthopädische Fälle, z.B. auch unter Einsatz von verschiedenen kieferorthopädischen Apparaturen, können mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Oft dauern Behandlungen 2 bis 3 Jahre.  Seitenanfang

Sind kieferorthopädische Behandlungen schmerzhaft?

 

Kieferorthopädische Behandlungen gehören in der Zahnmedizin zu den schmerzärmeren Behandlungen und sind minimal-invasiv. In der Regel wird die durch kieferorthopädische Behandlungen erzeugte Spannung auf den kieferorthopädischen Apparaturen am Anfang als unangenehm empfunden.  Seitenanfang

Wer trägt die Kosten einer kieferothopädischen Behandlung?

 

Die Kostenfrage muss vor dem Behandlungsbeginn in jedem Einzellfall gesondert abgeklärt werden. Allgemeine Informationen können nicht gegeben werden. Grundsätzlich werden durch die obligatorische Krankenversicherung (KVG) nur sehr wenige kieferorthopädische Behandlungen übernommen. Private Zusatzversicherungen bieten begrenzte Deckungen an, vor allem dann wenn kein vorbestehendes Leiden bestanden hat bzw. Kinder bis zu einem gewissen Alter versichert wurden. Schwerwiegende Fälle werden von der Invalidenversicherung (IV) übernommen, allerdings nur bis zum 20. Lebensjahr des Patienten. Auch hier ist immer eine Einzelfallabklärung vorzunehmen.  Seitenanfang

Was passiert am Ende der kieferorthopädischen Behandlung?

 

Am Ende jeder kieferorthopädischen Behandlung erfolgt die sogenannte Retention. Die Retention ist eine Stabilisierungsphase, während welcher die Zähne in ihrer neuen Position gehalten werden. Dies erfolgt durch kieferorthopädische Apparturen wie Retainer auf der Innenseite oder Platten. Die Retentionsphase kann unterschiedlich lange dauern. Heute geht die Tendenz in Praxis und Wissenschaft in die Richtung von langen Retentionsphasen.  Seitenanfang