Kieferorthopädie Bern – Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche – Zahnfehlstellung
Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche

Solange der Kiefer nicht ausgewachsen ist, das heisst bei Kindern und Jugendlichen
bis zu einer gewissen Entwicklungsgrenze, kann sowohl das Wachstum des Kiefers
als auch die Zahnstellung durch kieferorthopädische Apparaturen beinflusst werden.

Primäres Ziel ist dabei, dass Ober- und Unterkiefer korrekt zueinander passen
und ein harmonisches Bild des Gesichts entsteht. So bedeutet denn auch
«Kieferorthopädie» Knochenposition.

Es ist ratsam, so früh wie möglich Ihre Kinder auf den kieferorthopädischen
Behandlungsbedarf untersuchen zu lassen, etwa im Alter von 6 bis 8 Jahren.
Viele kieferorthopädischen Probleme lassen sich bei Kindern einfacher
und besser korrigieren bevor sich das Kieferwachstum sich verlangsamt hat.
Das Alter beim Behandlungsbeginn von Kindern liegt meistens
zwischen 11 und 12 Jahren, dem Beginn des vorpubertären Wachstums.
Für gewisse Behandlungen sollte aber ein früherer Zeitpunkt gewählt werden.
Ihr Hauszahnarzt, Schulzahnarzt oder unsere kieferorthopädische Spezialpraxis
beraten Sie gerne.

Ist das Wachstum bereits abgeschlossen und besteht eine Fehlstellung der Kiefer-
knochen (und nicht nur der Zähne), kann ein chirurgischer Eingriff notwendig
sein, um die Verhältnisse amKieferknochen zu korrigieren.
Die reine Zahnstellung
jedoch kann während des ganzen Lebens, also auch bei älteren Jugendlichen,
mit kieferorthopädischen Apparaturen korrigiert werden. Es besteht auch

die Möglichkeit, bei älteren Jugendlichen kaum sichtbare Apparaturen zu verwenden
(wie Lingualtechnik oder Alligner).

Begleitend zur kieferorthopädischen Behandlungen können leichte oralchirurgische
Massnahmen, wie die Extraktion von Weisheitszähnen oder anderen Zähnen,
vorgenommen werden. Schwierigere Fälle werden in Zusammenarbeit mit Spezialisten,
z.B. Kieferchirurgen, gelöst.

Sehr am Herzen liegt uns die gute Zusammenarbeit mit Ihrem Hauszahnarzt
und dessen regelmässige Information über die kieferorthopädische Behandlung.

Nach einer kieferorthopädischen Behandlung braucht es immer eine
dem Behandlungstyp angepasste Stabilisierung, die sogenannte Retention.
Die Zähne, die Weichteile und der Kiefer müssen sich zuerst an die neuen
Verhältnisse «gewöhnen». Damit sie stabil bleiben, werden sie mit speziellen
Retentionsgeräten (z.B. fest geklebte Retainer, herausnehmbare Retentions-
platten etc.) am richtigen Ort gehalten. Aber auch bei einer durchgeführten
Retention können sich die Zähne dennoch verschieben, so dass eine erneute
kieferorthopädische Behandlung notwendigwerden kann.