Kieferorthopädie Bern – Kostentragung und Versicherungen – Dysarthrien
Kostentragung und Versicherung

Das Krankenversicherungsgesetz (KVG) verpflichtet die Krankenkassen im Rahmen
der obligatorischen Grunddeckung nur bei einigen wenigen, genau definierten,
Krankheitsbildern zur Übernahme der Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung.
Bei Erwachsenen ist eine Kostenübernahme durch die Krankenversicherung nur
in seltenen Fällen möglich.

 

Die Krankenversicherungen bieten private Zusatzversicherungen für Zahnbehandlungen
an. Je nach Zusatzversicherung werden auch kieferorthopädische Behandlungen über-
nommen. Die Versicherungen verlangen in der Regel vor dem Abschluss eine zahnärztliche
Begutachtung. Ist bereits ein gesundheitliches Problem erkennbar, kann eine solche
Versicherung nicht oder nur mit einem entsprechenden Vorbehalt (Deckungsausschluss)
abgeschlossen werden. Kinder müssen in der Regel bis zu einem gewissen Alter
versichert werden.

 

Die Versicherungslösungen variieren stark von Anbieter zu Anbieter. Genaure allgemeine
Hinweise können deshalb nicht gegeben werden. Für genauere Auskünfte wenden
Sie sich bitte an Ihre Krankenversicherung.
Die Invalidenversicherung (IV) erbringt unter
gewissen Voraussetzungen Leistungen, aber nur bis zum 20. Lebensjahr.

 

Die konkrete Versicherungssituation sollte in jedem Einzelfall vor dem Behandlungsbeginn
abgeklärt werden. Gerne informieren wir Sie darüber bei Ihrer persönlichen Konsultation
in unserer Praxis.